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Hohepriester

Der Hohepriester (Kohén Hagadól) ist religiöses und politisches Oberhaupt des Staates Sebulon. Er ist nicht nur für den korrekten Ablauf des Gottesdienstes im Tempel in Salem verantwortlich, er leitet außerdem auch das Synhedrion, die erste Kammer der sebulonischen Legislative. Unterstützt wird er beim Gottesdienst durch die Kohánim (Priester) und die Leviím (Priestergehilfen), im Synhedrion durch die 70 weisesten Männer des ganzen Volkes.

Faktisch nimmt der Hohepriester aber keinen großen Einfluss auf die Politik des Staates, da er sich vornehmlich in Zusammenarbeit mit dem Religionsministerium um den religiösen Part kümmert. Aktuell ist Zachari Ben Esra Hoheprister. Er ist der Urgroßenkel des Prohpeten Esra Hanawí, und steht ganz in dessen Tradition. Während seiner Amtszeit kam es zu einer großen Schaffensperiode der Bibelauslegung, und ihm ist es auch zu verdanken, dass ein Bogen zwischen den vielen Gemeinden in der Diaspora und dem zentralen jüdischen Tempelkult in Salem gespannt wurde. Bevor er zum Hohepriester gewählt wurde machte sich Zachari einen Namen als Leiter der Jischwa (Talmud-Hochschule) von Adanea, der er zu ihrem heute einzigartigen Ruf verhalf. Zachari Ben Esra ist der erste Hohepriester der neueren Periode, der zuvor das Rabbinatsamt ausübte, und zwar von seinem 30 Lebensjahr bis zu seinem 75. Lebensjahr, als er Mitglied des Synhedrions wurde und alle seine bisherigen Tätigkeiten einstellte.

Nach dem Rücktritt des letzten Hohepriesters, Naftali Ben Ramon, wurde Zachari sehr bald als Nachfolger gehandhabt, obwohl er wegen seines hohen Alters von vielen abgelehnt wurde. Schlussendlich gab für ihn den Ausschlag, dass er wegen seiner Vergangenheit sowohl für die Ultraorthodoxen als auch für die traditionellen Kräfte im Synhedrion als tragbares Staatsoberhaupt angesehen wurde.

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